Meine Diagnose Diabetes Mellitus und der weitere Verlauf

Meine Diagnose Diabetes Mellitus und der weitere Verlauf

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Meine Diagnose Diabetes Mellitus und der weitere Verlauf

Meine Diagnose Diabetes Mellitus und der weitere Verlauf

Ich kann leider nicht mehr genau sagen wann ich die Diagnose Diabetes Mellitus erhielt, es war 2005 oder 2006.

Ich bin Typ 2 Diabetiker.

Es fing damit an das ich über längere Zeit extremen Durst hatte.

Ich habe damals 7-8 Liter Wasser am Tag getrunken und trotzdem war nach dem Trinken mein Mund so trocken als hätte ich nichts getrunken.

Außerdem wurde meine Sehkraft immer schlechter.

Hatte aber sonst keinerlei Beschwerden und genau das ist ja auch das gefährliche an dieser Krankheit.

Man merkt es nicht sofort da man keine Schmerzen hat oder einem immer wieder schlecht wird oder ähnliches.

Besuch beim Hausarzt

Das mit der Sehkraft habe ich damals gar nicht so ernst genommen.

Man wird ja auch älter und denkt ja nicht an eine Krankheit aber das mit dem Durst hat mir etwas Angst gemacht.

Ich bin also zu meinem Hausarzt gegangen, es wurde Blut abgenommen und ich sollte 2 Tage später, wenn die Ergebnisse vorliegen, wieder kommen.

So lange hat es aber nicht gedauert bis ich Bescheid bekommen sollte. Mein Arzt rief mich am nächsten Tag an und beorderte mich in die Praxis.

Als ich in die Praxis kam wurde mir sofort Blutzucker gemessen und der Wert ließ den Arzt blass werden, er lag damals bei über 400 mg/dl.

Ich muss dazu sagen, mein damaliger Hausarzt war noch recht jung und hat die Praxis gerade erst von seiner Mutter übernommen, heutzutage würde er sicher die Farbe im Gesicht behalten.

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Mein erstes Insulin

Er hat mir dann sofort Insulin gespritzt und mit mir weitere Maßnahmen besprochen da mein HbA1c (Langzeitzucker) bei 14,2% lag.

Zum Vergleich, ein gesunder Mensch hat einen HbA1c von 4,6-5.6%.

Mein Arzt wollte mich auch sofort ins Krankenhaus einweisen was ich aber nicht wollte also musste ich ein Formular unterschreiben wonach ich auf eigenes Risiko handele.

Um zum Ende zu kommen, ich sollte mir einen Diabetologen suchen, dieser hat mir Tabletten (Metformin und Glimepirid) verschrieben und seit dem Zeitpunkt leide ich also offiziell an Diabetes Mellitus.

Der weitere Verlauf

Danach waren meine Werte im Normbereich also für einen Diabetiker im Normbereich, zwischen 6,1 und 6,5%.

Bis zum Jahr 2017, da erhöhten sich leider die Werte wieder und lagen so um die 8,5-9,5%.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch schon ein anderes Medikament, Velmetia 50/1000, ein Kombipräparat aus Sitagliptin und Metformin.

Seit Juli 2018 spritze ich zusätzlich zu Velmetia Insulin nach einem Insulinplan da mein HbA1c nochmals auf 10,2% gestiegen ist.

Hierbei handelt es sich um Liprolog 200, ein sogenanntes Bolusinsulin also ein schnellwirkendes Insulin und Toujeo, ein Basalinsulin das über den ganzen Tag wirkt.

Der Vorteil bei Insulin ist, man kann seinen Blutzuckerhaushalt besser steuern, der Nachteil ist natürlich das tägliche messen und spritzen außerdem ist die Gefahr zu unterzuckern erheblich grösser.

Ich muss mindestens 4 mal am Tag messen und gegebenenfalls spritzen.

Durch diese Maßnahme gelte ich als schwerbehindert und habe einen Schwerbehindertenausweis mit einem Grad der Behinderung von 60.

50 wegen dem Diabetes und 10 wegen meinem Bluthochdruck wegen dem ich zusätzlich auch noch Ramipril nehme.

Durch meine Tätigkeit im Krankenhaus habe ich schon vielen Menschen Insulin gespritzt aber sich selbst zu spritzen ist doch etwas anderes.

Zumindest die ersten Paar mal hatte ich Hemmungen mir in den Bauch zu pieksen was aber dann doch schnell zur Routine wurde.

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