Diabetes Mellitus – Der Heimtückische Killer

Diabetes Mellitus - Der Heimtückische Killer

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Diabetes Mellitus – Der Heimtückische Killer

Diabetes Mellitus – Der Heimtückische Killer hört sich für den ein oder anderen vielleicht etwas krass an, leider ist Diabetes Mellitus aber auch eine krasse Krankheit.

Es gibt so viele Folgeerscheinungen die man oft erst zu spät erkennt.

Was ist Diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus, umgangssprachlich auch “Zuckerkrankheit” genannt ist eine chronische Stoffwechselerkrankung von der mittlerweile mehr als 7 Millionen Menschen alleine in Deutschland betroffen sind.

Aber die Dunkelziffer dürfte dabei um einiges höher liegen.

Bei Diabetes Mellitus produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig (Typ 2 Diabetes) bis gar kein (Typ 1 Diabetes) Insulin.

Mit Aufnahme der Nahrung werden Kohlenhydrate bei der Verdauung in Glukose (Traubenzucker) umgewandelt.

Dieser Zucker geht zunächst ins Blut und alarmiert die Bauchspeicheldrüse die daraufhin Insulin produziert.

Das Hormon Insulin transportiert daraufhin den Zucker in die Körperzellen wo es in Energie umgewandelt wird die für uns lebensnotwendig ist.

Bei einem Diabetiker produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin so das der Zucker im Blut verbleibt und für erhöhte Zuckerwerte sorgt.

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Die verschiedenen Diabetes-Typen

Insgesamt gibt es vier Diabetes Typen, dabei sind Diabetes Typ 1 und Typ 2 die am häufigsten vorkommenden.

Alle Diabetes Typen haben eines gemeinsam, einen dauerhaft zu hohen Blutzucker auch Hyperglykämie genannt.

  • Diabetes Typ 1 macht etwa 3-5% aller Diabetestypen aus. Er tritt am meisten im Kindes- oder Jugendalter auf, weshalb er früher auch “jugendlicher Diabetes” genannt wurde, kann aber in seltenen Fällen auch Erwachsene Menschen treffen. Bei dieser Form des Diabetes werden insulinproduzierende Zellen in der Bauchspeicheldrüsen zerstört so das diese kein oder kaum Insulin produzieren können. Diabetes Typ 1 macht also eine Insulinzugabe unausweichlich und ist Lebensnotwendig.
  • Diabetes Typ 2 ist die häufigste Form des Diabetes, sie betrifft etwa 90% aller Diabetiker. Früher auch “Altersdiabetes” genannt weil überwiegend ältere Menschen  betroffen waren, erkranken auch immer mehr jüngere Leute an dieser Krankheit. Grund dafür ist oft Übergewicht und/oder Bewegungsmangel sowie erbliche Veranlagung. Bei dieser Form des Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse zunächst noch Insulin, kann dieses aber nicht mehr richtig verarbeiten. Dieses Vorkommen nennt man “Insulinresistenz”.  Mit der Zeit produziert der Körper immer weniger Insulin und die Zellen geben, nach einer Mahlzeit, das Insulin zu langsam ab. Dieser Prozess verläuft leider sehr oft schleichend so das meistens erst bei einer Routineuntersuchung festgestellt wird das überhaupt ein Diabetes vorliegt und oft sind dadurch Folgeschäden bereits eingetreten.
  • Schwangerschaftsdiabetes oder Gestationsdiabetes betrifft etwa 4% aller Schwangeren Frauen. Möglich ist aber auch ein unerkannter Diabetes schon vor der Schwangerschaft. Nach der Entbindung normalisiert sich der Blutzucker wieder allerdings sind die betroffenen Frauen gefährdeter in späteren Jahren auch an Diabetes Typ 1 oder Typ 2 zu erkranken.
  • Seltene Diabetesformen können ausgelöst werden durch z.B. eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Medikamente, Hormonstörungen, Drogen, Genetische Defekte der Zellen oder der Insulinwirkung.

Typische Symptome bei Diabetes Mellitus

Woran kann man erkennen das ein Diabetes Mellitus vorliegt?

Also Gewissheit kann nur ein Arztbesuch bringen aber es gibt Anzeichen die einem Diabetes Mellitus vorausgehen.

Je nachdem wie gross der Insulinmangel ist und die damit verbundenen Stoffwechselstörungen können folgende Symptome auftreten:

  • Sehstörungen/Netzhautschädigung (Retinopathie)
  • Starker Durst
  • Starker Harndrang/häufiges Wasserlassen
  • Heisshunger
  • Unerklärliche Gewichtsabnahme
  • Trockene und/oder juckende Haut
  • Müdigkeit/Antriebslosigkeit
  • Verstärkte Anfälligkeit für Infektionen
  • Wunden verheilen langsamer
  • Wadenkrämpfe
  • Potenzprobleme
  • Azetongeruch der Atemluft (Nur bei Diabetes Typ 1)

Bei Typ 1 Diabetikern treten diese Symptome früher und verstärkt auf während sie beim Diabetes Typ 2 eher schleichend zu bemerken sind.

Da sich dieser über einen längeren Zeitraum entwickelt und der Stoffwechsel nur langsam aus dem Ruder läuft.

Meine Diagnose zu dieser heimtückischen Krankheit kannst du hier nachlesen.

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